Valencia Basket hat im Heimspiel gegen LDLC ASVEL Villeurbanne einen klaren und verdienten Sieg eingefahren. Am Donnerstagabend setzte sich die Mannschaft von Trainer Pedro Martínez in der Roig Arena mit 82:67 (44:33) durch und verbesserte sich damit in der EuroLeague-Tabelle auf 18:10.

Vor mehr als 13.000 Zuschauern bestimmten die Gastgeber von Beginn an das Geschehen. Bereits nach dem ersten Viertel führte Valencia mit 22:17, wobei eine konzentrierte Defensive den Grundstein legte. ASVEL, angeführt von Spielmachern wie TJ Shorts, fand nur selten Lücken in der aggressiven Valencia-Defense.

Entscheidend war das zweite Viertel: Valencia steigerte die Intensität weiter, kontrollierte das Tempo und zwang die Franzosen zu zahlreichen Ballverlusten und schwierigen Abschlüssen. Mit einer 44:33-Führung ging es in die Halbzeit – ein Vorsprung, der in der Folge nicht mehr ernsthaft gefährdet wurde.

Nach der Pause blieb Valencia dominant. Die Rotation funktionierte, die Trefferquote aus dem Feld war solide, und die Defensive ließ nur wenig zu. ASVEL versuchte zwar, über schnelles Umschaltspiel zu punkten, doch die Hausherren schlossen die Passing-Lanes konsequent und hielten den Vorsprung im zweistelligen Bereich.

Im Schlussabschnitt nutzte Pedro Martínez die Gelegenheit zur Rotation, um Kräfte für die bevorstehende Copa del Rey zu schonen. ASVEL konnte den Rückstand zwar leicht verkürzen, doch ein Comeback lag nie im Bereich des Möglichen. Am Ende stand ein ungefährdeter 82:67-Erfolg.

Valencia zeigte einmal mehr seine Stärke als Kollektiv: Mehrere Spieler trugen mit zweistelligen Punktzahlen bei, darunter Jean Montero, der mit Playmaking und Scoring-Akzenten glänzte, sowie energiegeladene Beiträge von der Bank – etwa durch Brancou Badio. Die Defensivarbeit war der Schlüssel: ASVEL kam nie wirklich ins Rollen und blieb mit nur 67 Punkten deutlich unter dem Saisondurchschnitt.

Mit diesem Sieg festigt Valencia Platz 3 in der EuroLeague-Tabelle (Stand nach dem Spiel) und bleibt mit einer beeindruckenden 12:2-Heimbilanz in der Roig Arena eine der formstärksten Mannschaften der Liga. ASVEL hingegen steckt weiterhin im Tabellenkeller fest und muss den Umbauprozess fortsetzen.