Rubén Baraja hat zu Geduld im Umgang mit Javi Guerra aufgerufen und die Entwicklung des jungen Mittelfeldspielers beim Valencia CF eingeordnet. Nach dem wichtigen Sieg gegen Deportivo Alavés, bei dem Guerra erneut entscheidend traf, betonte Baraja, dass der 21-Jährige sich weiterhin in einem Entwicklungsprozess befinde.
Der ehemalige Trainer verwies darauf, dass Guerra nach seinem schnellen Aufstieg aus der zweiten Mannschaft früh große Verantwortung übernehmen musste. Sobald er im zentralen Mittelfeld als Achter eingesetzt werde, entstehe häufig sofort die Erwartung, dass er das Spiel lenken und führen müsse. Nach Ansicht Barajas sei dies für einen Spieler seines Alters jedoch nicht selbstverständlich.
Guerra hatte bereits beim Erfolg gegen Alavés erneut seine Offensivqualitäten gezeigt und damit an frühere wichtige Momente angeknüpft. Schon bei seinem Durchbruch war er mit entscheidenden Treffern aufgefallen und gilt intern weiterhin als eines der größten Talente des Klubs.
Baraja beschreibt ihn als modernen Mittelfeldspieler mit Dynamik, physischer Präsenz, Zug zum Tor und gutem Passspiel. Gleichzeitig fehle ihm naturgemäß noch die Konstanz eines erfahrenen Spielers. Entscheidend sei nun, Leistungsschwankungen zu reduzieren und Schritt für Schritt mehr Stabilität zu gewinnen, um sein Potenzial dauerhaft auf hohem Niveau abzurufen.
