Guillermo Almada erwartet von Real Oviedo im Heimspiel gegen Valencia CF eine Leistung am Limit. Der Trainer betonte vor der Partie, dass sein Team „sehr nahe an der Perfektion“ sein müsse, um gegen die individuell stärker besetzten Gäste bestehen zu können.

Trotz der schwierigen Tabellenlage zeigte sich Almada optimistisch. Voraussetzung sei allerdings, dass seine Mannschaft über 90 Minuten ihr volles Niveau erreiche. Nach zuletzt nur drei Saisonsiegen steht Oviedo weiter unter Druck, weshalb der Trainer auf eine Reaktion im heimischen Stadion hofft.

Personell eröffnen sich Almada in der Defensive neue Optionen, weil David Costas wieder zur Verfügung steht. Rotationen schloss er nicht aus und begründete dies mit dem körperlichen Zustand seiner Spieler: Wer hundert Prozent fit sei, habe im modernen Fußball klare Vorteile.

Im Offensivspiel soll Ilic weiter an Bedeutung gewinnen. Almada sieht ihn als frei interpretierenden Verbindungsspieler, der gemeinsam mit Reina für mehr Kreativität sorgen soll. Auch im Mittelfeld erwägt der Coach Anpassungen, insbesondere zwischen Santiago Colombatto und Fonseca, die unterschiedliche Profile einbringen.

Nicht zur Verfügung steht dagegen Ovie, der weiterhin Beschwerden hat. Almada räumte ein, dass Verletzungen die Entwicklung des Teams über Wochen gebremst hätten und ihm im Kader unterschiedliche Spielertypen fehlten.

Eine besondere Rolle bleibt Santi Cazorla vorbehalten. Der Routinier soll erneut als Joker kommen, weil Almada ihn im zweiten Durchgang wirkungsvoller sieht, wenn das Spiel bereits geöffnet ist.

Auch wirtschaftliche Grenzen sprach der Trainer offen an: Der Klub habe auf dem Transfermarkt gearbeitet, könne aber keine finanziellen Risiken eingehen.

Zum Gegner äußerte sich Almada mit großem Respekt. Valencia verfüge in allen Mannschaftsteilen über Erstligaqualität und werde laut ihm „ohne jede Entspannung“ auftreten. Entscheidend sei daher, selbst besser zu spielen als zuletzt.