Valencia Basket hat mit einem ungefährdeten 82:67-Heimsieg gegen LDLC ASVEL Villeurbanne seine starke Form in der EuroLeague unter Beweis gestellt und die Marke von 18 Siegen erreicht. Trainer Pedro Martínez zeigte sich in der Pressekonferenz nach dem Spiel zufrieden, warnte jedoch vor zu viel Euphorie und betonte die Notwendigkeit, weiterhin mit höchster Konzentration zu arbeiten.

In seiner Analyse hob Martínez vor allem die defensive Leistung und die kollektive Disziplin seines Teams hervor. „Das Team war sehr konzentriert und hat dem Gegner großen Respekt entgegengebracht“, erklärte er. „In der Verteidigung waren wir gut, sogar die Würfe, die Jackson getroffen hat, waren gut verteidigt. Die defensive Solidität war sehr gut, und wir haben auch gut von drei geworfen – denn obwohl du verteidigst, musst du die Bälle reinbringen.“

Der 55-jährige Coach unterstrich die Ausgeglichenheit der EuroLeague und die Schwierigkeit, in dieser Liga Spiele zu gewinnen: „Wir machen uns gut in dieser sehr ausgeglichenen Konkurrenz. Es ist sehr schwer, Spiele zu gewinnen, weil alle Teams auf höchstem Niveau sind, und wir konkurrieren sehr gut. Wir sollten sehr zufrieden sein mit dem Verlauf, aber es bleiben noch zehn Spiele. Wir müssen ruhig bleiben und nichts als gegeben ansehen – weder in Bezug auf Ambition noch Vorsicht. Wir müssen mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben und weiterarbeiten.“

Martínez freute sich über die Bilanz zum Zeitpunkt des Unterbrechungs für die Copa del Rey: „Es ist gut, jetzt mit diesen 18 Siegen Bilanz zu ziehen, weil es eine Pause für die Copa del Rey gibt. Wir stehen in einer sehr guten Position. Wenn man uns zu Saisonbeginn gesagt hätte, dass wir mit 18 Siegen in die Pause gehen, hätten wir gesagt: sensationell.“

Gleichzeitig äußerte er Sorge über den Gesundheitszustand einiger Spieler. Besonders Matt Costello bereitete ihm Kopfzerbrechen: „Matt Costello hatte ein Problem am Knöchel, wir werden sehen, wie es weitergeht, aber er war sehr geschwollen und das sieht nicht gut aus.“ Er erwähnte zudem, dass weitere Spieler in Behandlung seien, und verwies auf die Belastung durch den bevorstehenden harten Reisetag mit vielen Stunden im Bus: „Das ist nicht sehr positiv.“