Am letzten Spieltag der zweiten Gruppenphase der EuroLeague Women könnte die Ausgangssituation für die Frauen von Valencia Basket nicht dramatischer sein. Auswärts bei Umana Reyer Venezia ist ein Sieg fast schon Pflicht, wenn man sich wieder für das Final Six in Zaragoza qualifizieren will. 

Die Mission ist klar: Gewinnen! Denn eine Niederlage würde höchstwahrscheinlich Platz fünf und das direkte Aus bedeuten. Aktuell stehen die Taronja auf Platz drei, hinter Fenerbahce und Basket Landes. Sowohl Valencia, als auch die Kontrahenten Casademont Zaragoza, sowie Reyer Venezia, haben nach elf Spieltagen eine Bilanz von 6-5.

Ein Sieg in Venedig würde relativ sicher Platz drei bedeuten. Bei einer eigenen Niederlage wäre man schon vor dem Ende des Spiels von Zaragoza gegen DTVK Hun Therm, welches eine halbe Stunde später anfängt, ausgeschieden. Zwei Mal verlor man gegen die Spanier und so geht der direkte Vergleich an Casademont.

Im Gegensatz zum Sieg am Wochenende in der Liga Endesa, kann Trainer Rubén Burgos für dieses Spiel wieder auf Hind Ben Abdelkader , sowie auf María Araújo vertrauen. Weiter fehlen wird allerdings Routinier Queralt Casas.

Zudem betonte Burgos die Relevanz der Mentalität: „Das richtige Gefühl ist sehr wichtig, besonders auf diesem Niveau, wo so viel Ausgeglichenheit und Konkurrenzkampf auf beiden Seiten herrscht, so viele technische und taktische Details, so viele Spielzüge, so viel Identität – aber vor allem die mentale Verfassung, die Spielweise der Teams und der Glaube an die eigenen Chancen sind entscheidend.“, erklärte er.

Die deutsche Nationalspielerin Leonie Fiebich bezeichnete das Duell mit den Italienerinnen als das „wichtigste Spiel des Jahres“. „Wir hatten letzte Woche die Gelegenheit, ein ähnliches Spiel zu bestreiten, und haben daraus gelernt. Wir wissen, was wir gegen Venedig tun müssen, um zu gewinnen, und der Sieg gegen Saragossa gibt uns Selbstvertrauen.“, sagte sie weiter.