Die Zukunft von Antonio Blanco sorgt zunehmend für Bewegung auf dem Transfermarkt. Der Mittelfeldspieler von Deportivo Alavés hat Berichten zufolge kein Interesse daran, seinen Vertrag über das Jahr 2027 hinaus zu verlängern. Der Klub aus Vitoria hatte bereits zwei Angebote zur Vertragsverlängerung vorgelegt, doch der Spieler lehnte beide ab. Damit wächst beim Verein die Sorge, einen seiner wichtigsten Leistungsträger in absehbarer Zeit zu verlieren.

Seit seinem festen Wechsel im Jahr 2023 – nachdem er zuvor bereits auf Leihbasis vom Real Madrid gekommen war – hat sich Blanco zu einer zentralen Figur im Team entwickelt. Der baskische Klub zahlte rund vier Millionen Euro für den defensiven Mittelfeldspieler, der sich seither sportlich kontinuierlich gesteigert hat. In seiner ersten vollständigen Saison absolvierte er 36 Pflichtspiele, in der darauffolgenden Spielzeit 37. Auch in der aktuellen Saison gehört er mit zahlreichen Einsätzen in Liga und Pokal zu den konstantesten Spielern des Teams.

Sollte Blanco weiterhin eine Verlängerung ablehnen, könnte der kommende Sommer für Alavés die letzte Gelegenheit sein, eine Ablösesumme zu erzielen. Dabei spielt eine besondere Vertragsklausel eine Rolle: 50 Prozent der Transferrechte liegen weiterhin bei Real Madrid. Bereits im vergangenen Sommer zeigte unter anderem die ACF Fiorentina Interesse, doch eine Einigung kam damals nicht zustande.