Der FC Barcelona hat erneut Handball-Geschichte geschrieben. Im packenden Finale der EHF Champions League im Kölner Lanxess Arena setzten sich die Katalanen mit 37:34 (20:16) gegen den deutschen Bundesligisten Füchse Berlin durch. Für die Mannschaft von Trainer Carlos Ortega ist es bereits der 13. Gesamtsieg in der Königsklasse. Die Spanier zeigten sich von Beginn an hochkonzentriert und unbeeindruckt von den Strapazen des Halbfinals am Vortag. Basis für den Erfolg war eine extrem aggressive Abwehr sowie ein überragender Emil Nielsen im Tor. Der dänische Schlussmann brachte die Berliner Angreifer mit insgesamt 14 spektakulären Paraden reihenweise zur Verzweiflung. Bereits zur Halbzeit erspielte sich Barcelona eine komfortable Vier-Tore-Führung. Berliner Aufholjagd kommt zu spät Im zweiten Durchgang bäumten sich die Füchse Berlin, angeführt vom treffsicheren Welthandballer Mathias Gidsel, noch einmal auf und verkürzten den Rückstand in der Schlussphase auf zwei Tore. In den entscheidenden Minuten bewahrte Barcelona jedoch kühlen Kopf. Ein wichtiger Ballgewinn von Djordje Cikusa und der finale Treffer durch Blaž Janc machten den prestigeträchtigen Sieg perfekt. Mit dem Triumph in Köln krönt der FC Barcelona eine makellose Spielzeit und sichert sich das historische Quadruple. Während die Berliner trotz eines heroischen Kampfes die Segel streichen mussten, feierten die Blaugrana ausgelassen ihren vierten Champions-League-Titel innerhalb der letzten sechs Jahre. Beitragsnavigation Roig Arena: Project B kommt nach Valencia